SMA 2018 Kapagne mit Stefanie Heinzmann

Stefanie Heinzmann SMA 2018

Stefanie Heinzmann SMA 2018

Sie inszenieren die Stars, zelebrieren sie, emotionalisieren sie, glorifizieren sie: die Titelbilder der grossen Musik- und Peoplemagazine wie «Rolling Stone» oder «Vanity Fair». Oftmals seien diese Covers «bigger than life», ikonografisch und bisweilen provokativ, heisst es in einer Mitteilung.

Davon inspiriert wurden für die aktuelle Kommunikationskampagne der Swiss Music Awards 2018 darum die Schweizer Künstlerinnen und Künstler Baschi, Manillio, Stefanie Heinzmann und Trauffer aufs «Cover» gehoben. «Ohne Ironie, ohne Bescheidenheit, sondern stolz und gross wollten wir die Artists inszenieren», sagt Adrian Glatthorn, Creative Director bei Made Identity.

Die 2013 gegründete inhabergeführte Zürcher Agentur zeichnet auch in diesem Jahr für die Umsetzung der Kampagne verantwortlich. «Die SMA sind die grösste Musikauszeichnung der Schweiz. Dieses Gewicht und Selbstbewusstsein wollten wir mit dem Cover-Zitat zum Ausdruck bringen», heisst es in einer Mitteilung.

Von Baschi, dessen Oberkörper für die Inszenierung in Folie gefesselt wurde, sei beim Cover-Shoot einiges abverlangt worden (siehe auch Making-of-Video unten): «Das Shooting war ein echter Kraftakt. Ich musste mich während drei Stunden unter heissen Scheinwerfern aus der Folie kämpfen. Für die SMA lege ich mich aber gerne so ins Zeug», sagt er.

Auch Stefanie Heinzmann fühlt sich geehrt: «Der SMA ist ein wunderschöner Schweizer Musikpreis. Vor allem ist er ein Zeichen dafür, dass man es als Schweizer Musiker richtig macht. Wir haben so grossartige Künstler hier, das soll auch zelebriert werden.» Mit dem «Alpentainer» Trauffer und dem Rapper Manillio «finden nicht nur zwei weitere Künstler, sondern auch zwei weitere Genre in der Kampagne Platz», heisst es in der Mitteilung weiter.

Geshootet wurden die Bilder vom aufstrebenden Commercial- und Editorialfotografen Yves Bachmann. Der Zürcher habe die Sujets in enger Zusammenarbeit mit Made, dem Veranstalter Claim und den Musikern entwickelt. Entstanden seien ausdrucksstarke Aufnahmen, welche die bekannten Artists auf überraschende Weise inszenieren.

Die Kampagne läuft ab dem 6. Dezember schweizweit und ist zugleich der Startschuss für den Ticketvorverkauf.

Stefanie mit neuem Style

Stefanie Heinzmann - jetzt blond

Stefanie Heinzmann - jetzt blond

Shirt, Jeans, Turnschuhe, Brille — fertig! Das war schon immer das Stylemotto von Stefanie Heinzmann (28) und das blieb auch so, während sie sich in Stefan Raabs Castingshow "SSDSDSSWEMUGABRTLAD" 2008 zum Sieg sang und auch danach bei ihrem Aufstieg als etablierter Popstar in der Schweiz und Deutschland. Aus Mode und Beauty machte sich die Walliser Sängerin nie viel und bewies damit stets, dass man auch ohne angeklebte Wimpern, Extensions und Show-Outfits à la Lady Gaga Erfolg haben kann. Heinzmanns Besuch beim Friseur dürfte somit also ein kleines Beben bei ihren Fans ausgelöst haben.

Brille, Klamotte und Piercings haben sich zwar nicht verändert, dennoch überrascht das Make-over der ehemals Rothaarigen. "Rot fand ich an dir besser, das weiß lässt dich alt aussehen", kommentiert ein User, während ein anderer meint: "Für Alu-Blond ein bisschen zu jung." Doch was steckt dahinter?

Vielleicht ja, dass Heinzmann aktuell an ihrem neuen — mittlerweile fünften — Album schreibt und gerade in Xavier Naidoos Sky-Show "Xaviers Wunschkonzert Live" mitgemacht hat. Es wäre nicht das erste Mal, dass die Schweizerin einen TV-Auftritt zum Anlass nimmt, ihre brünette Mähne zu färben. Als sie 2015 etwa in der Jury von "Popstars" saß, funkelten ihre Haare Feuerrot, jetzt im Granny Hair-Look wie ihn jüngst auch Kim Kardashian (36) trägt. Sonst bleibt die Sängerin allerdings ihrer Natürlichkeit treu. "Ich mag einfach keine Schminke. Ich stehe auch nicht auf opulente Klamotten", verriet sie im Interview mit "n-tv.de". Dann darf auch mal Kirmes auf dem Kopf sein …

Vorschläge für Stefanies neues Album gesucht

Stefanie Heinzmann sucht Ideen

Stefanie Heinzmann sucht Ideen

Gut gemeint ist die Idee ja: Stefanie Heinzmann fordert ihre Fans dazu auf, inhaltliche Vorschläge für ein neues Album zu machen. Einige davon dürften bald im Abfallkübel landen.

In Stockholm entsteht derzeit das neue Album von Stefanie Heinzmann. Inhaltliches dürfen die Fans mitbestimmen, wie die Sängerin auf Instagram schreibt. Tobson96 schlägt vor, dass Heinzmann über die «Freiheit bei Roadtrips» schreiben könnte. Ein weiterer User meint: «Vielleicht darüber, dass es menschlich ist, Fehler zu machen. Und dass man nicht alles machen muss, was andere von einem erwarten.» Natürlich könnte die Walliserin auch etwas machen «über das, was kommen wird», wie jemand anderes orakelt.

Manche werden gar richtig philosophisch: «Ich glaube, ich würde übers nächtliches Wachliegen schreiben, übers Erwachsensein, übers Alleinsein, über Druck oder übers Tanzen, über Heimat und Heimkommen.» Schön. Andere reagieren mit Augenzwinkern: «Über e Rägewurm, wo d Wäut entdeckt», kommentiert Andi Kopp. Ob Heinzmann dank dieser Vorschläge wieder einen Swiss Music Award holt, so wie hier 2016? Wir werden es sehen respektive hören.

Fast zweieinhalb Jahre ist es her, seit Stefanie ihr letztes Album «Chance of Rain» herausgebracht hat. 39 Wochen lang war es in den Schweizer Charts und kletterte dabei bis auf Platz vier.

Nun feilt die 28-Jährige in Stockholm an einer neuen Platte. Auf Instagram fordert Heinzmann ihre Fans dazu auf, ihr mitzuteilen, worüber sie denn schreiben soll.

Eingegangen sind bis dato ernsthafte, wenn auch nicht sonderlich kreative Vorschläge wie «Weltfrieden» oder «Respekt und Toleranz». Ein User schlägt zudem vor, einen Song über das, «was wirklich zählt», zu kreieren.

Nicht ganz überraschend melden sich bei Heinzmann auch einige einheimische Fans zu Wort: Die Sängerin solle sich doch «Ubär z'Wallis und di hibschu Bäärga, di Triibla und där Schnee» Gedanken machen. Oder wie wäre es mit einem Song über «die Fahrt durch den Lötschberg in die Heimat», wie es jemand anderes wünscht?

Einige nehmen Heinzmanns interaktive Aktion nicht ganz so ernst: Um «Köttbullar und Ikea» soll es auf dem neuen Album gehen, scherzt ein Instagram-User. Und eine Person, die sich Nehls0n nennt, kommentiert: «Essen! Eiersalat z. B. Kuss, du Nuss!»

Heinzmann wird wohl noch einige Köttbullar und Eier brauchen, bis sie die richtigen Songzeilen gefunden hat. Wann ihr neues Album erscheint, ist noch nicht klar.

Stefanie ist in der Jury der Casting-Show "Dein Song" 2018

Stefanie Heinzmann ist in der Jury von Dein Song 2018

Stefanie Heinzmann ist in der Jury von Dein Song 2018

Am Mittwoch hieß es Drehstart für die zehnte Staffel des Komponistenwettbewerbs "Dein Song" des ZDF. 16 Castingteilnehmer aus ganz Deutschland zwischen neun und 18 Jahren stellen auch im Jubiläumsjahr wieder ihre Songs einer vierköpfigen Jury, bestehend aus Stefanie Heinzmann, Laith Al-Deen, Markus Haas und Ole Specht, vor.

Max-Tjorben aus Mühbrook in Schleswig-Holstein betritt den Raum und stellt sich an seinen Laptop, um seinen elektronischen Song "Holiday Night" der Jury zu präsentieren. Er ist der einzige Kandidat, der einen Song ohne Gesang komponiert hat. Die Art seiner Musik nennt der Elfjährige "Zufall". Er verändert den Ablauf live vor der Jury und erntet dabei einige erstaunte Blicke.

"Das war schon sehr aufregend", sagt er nach seinem Auftritt. Seit eineinhalb Jahren macht er schon diese Art von Musik neben dem Schlagzeugspielen. "Ich wollte es einfach mal ausprobieren und fand es gut. Bewerben wollte ich mich eh schon öfter und mit diesem Song hat es geklappt", erklärt Max.

Auch seine Mutter Britta Junge ist mit dabei und mächtig stolz auf ihren Sohn. "Er macht das ganz großartig. Ich finde es klasse, mit wie viel Sorgfalt er das Ganze angeht", sagt sie. Er habe sich dabei auch völlig selbstständig organisiert. "Er legte mir den ausgefüllten Zettel hin und sagte, er brauche jetzt eine Unterschrift und morgen sei Einsendeschluss. Wir haben vorher nie über so etwas gesprochen", fügt sie hinzu und musste lachen.

Unter den Teilnehmern gebe es so gut wie keine Konkurrenz, betont ZDF-Redakteurin Daniela Zackl. Alle fieberten bei den anderen mit und die Ausgeschiedenen seien im Finale immer mit dabei. "Sie sind zwar ausgeschieden, aber trotzdem waren sie unter den 16 besten Songwritern in Deutschland. Das ist auch eine tolle Leistung", sagt sie.

An zwei Tagen laufen die Castings in Wiesbaden. Am Donnerstag nach dem Mittagessen erfahren die Jugendlichen, wer weiter dabei ist und ins Komponistencamp auf Ibiza fliegen darf. Dort haben sie die Chance, mit professionellen Musikern ihre Songs zu perfektionieren. Danach entscheidet die Jury nochmals, welche acht Teilnehmer ins große Finale einziehen. Dort dürfen sie mit ihren prominenten Musik-Paten ihre Songs live auf der Bühne performen.

Stefanie Heinzmann ist in dieser Staffel das erste Mal als Jurymitglied dabei. "Das Schöne an diesem Format ist, es geht nicht um die Stimme, sondern um den Song und die Komposition an sich", erklärt sie. "Ich bin ein absoluter Gefühlsmensch und achte deswegen auch sehr auf mein Bauchgefühl und lasse mich davon leiten. Aber auch die Erfahrung im Musikgeschäft lehrt einen, was ein Song haben muss." Vor allem die Arbeit mit Kindern mache "immer Bock", da es eine sehr ehrliche Arbeit sei und sie die Kritik oft sehr gut annehmen.

Dem Sieger der Show winken 5000 Euro als Talentförderung. Die Sendung wird im Frühjahr 2018 im Kika ausgestrahlt. Ob Max-Tjorben es in die nächste Runde geschafft hat, wird sich dann zeigen.

Stefanie Heinzmann: Neues Album 2018?

Stefanie Heinzmann im Rosenhof

Stefanie Heinzmann im Rosenhof

In Georgsmarienhütte gastiert Stefanie Heinzmann im Rahmen der Reihe "Rosenhof On Tour". Wir sprachen mit der Schweizer Sängerin über Brillen, Tätowierungen, Piercings, Manager und Freizeit.

Stefanie Heinzmann, wenn man Ihre Auftrittstermine zurzeit anschaut, spielen Sie zwar immer mal hier oder dort, aber gehen Sie auch mal wieder regulär auf Tournee?

Ja, wenn mein neues Album herauskommt. Das ist doch das Prinzip: neue Songs aufnehmen, Album veröffentlichen, auf Tour gehen.

Und wann kommt Ihr nächstes Album heraus?

Das weiß ich noch nicht, aber Ende dieses Monats fange ich an, neue Songs zu schreiben.

Wenn man auf die Veröffentlichungsdaten der letzten vier Alben schaut, stellt man fest, dass allein drei im März erschienen. Wird das für das nächste auch zutreffen?

Tja, wenn ich jetzt anfange, neue Songs zu schreiben, werden wir es vermutlich nicht schaffen, das Album bis März 2018 fertig zu haben. Das macht mich ein wenig wehmütig. Obwohl es Zufall war, dass wir oft bis März fertig wurden: Es war immer ein guter Zeitpunkt, weil das auch mit meinem Geburtstag zusammenfiel.

Haben Sternzeichen denn eine Bedeutung für Sie?

Nun, ich glaube, dass ich ein typisches Fischekind bin: Supersensibel, perfektionistisch, kreativ, ein offener Mensch. Und wenn mich etwas stresst, suche ich ganz schnell das Weite. Aber ich bin gern Fische. Viele Freunde von mir haben dasselbe Sternzeichen. Wir verstehen uns. Andererseits bin ich aber auch nicht so ein Astrotyp, der wer weiß was in die Sterne hineininterpretiert.

Vor einiger Zeit sah man sie in einem Video ohne Brille. Ist ihre Brille nicht eine Art Markenzeichen?

Ihr Wiedererkennungswert ist vollkommen in Ordnung. Für mich selbst ist es einfach nur eine Brille. Ich sehe halt nichts ohne das Ding. Auf der Bühne habe ich beispielsweise noch nie Kontaktlinsen getragen. Und bei den Dreharbeiten zu dem Video des Songs "In The End" habe ich tatsächlich weder Brille noch Linsen getragen. Da war ich geradezu blind.

Wo wir bei Äußerlichkeiten sind: Lässt das Interesse an Piercings und Tätowierungen im Laufe der Jahre nach?

Bei Piercings finde ich das schon. Das ist einfach nur ein Schmuck. Davon hatte ich früher ganz viel, jetzt nicht mehr. Eigentlich trage ich nur noch den Nasenring. Bei Tattoos ist das anders. Die sind für mich so etwas wie Tagebucheinträge. Da sind viele Erinnerungen auf meiner Haut und ich mag es, diese auf meiner Haut zu tragen. Das hat sich nach Jahren nicht geändert. Im Mai dieses Jahres habe ich mein letztes Tattoo gestochen bekommen. Klar, es gibt Tattoos, die ich mir mit 18 habe stechen lassen und die ich mir heute so nicht mehr machen lassen würde. Aber auch das, was mir mit 18 wichtig war, bleibt – als Symbol. Diese Vergangenheit gehört ja auch zu mir.

Womit verbringen Sie Ihre Zeit, wenn Sie nicht auf Tour oder im Studio sind?

Ich gönne mir eine Pause. Ich habe nach der Veröffentlichung von "Chance Of Rain" gerade zwei ganz wilde, aber auch tolle Jahre durchlebt. Danach hat mich ein wenig die Müdigkeit erwischt. Also habe ich eine kleine Pause eingelegt. Lustigerweise wurde das dann gar keine richtige Pause, weil wir das Management gewechselt haben. Das heißt: Von Januar bis April habe ich im Büro gesessen und mich um meine Buchhaltung gekümmert.

Bisher war doch Ihr Bruder Ihr Manager.

Richtig. Aber ich habe es ihm gegönnt, auch etwas Kreatives zu tun. Acht Jahren war er mein Manager. Mittlerweile wohnt er in Köln und hat dort eine eigene Band: Taken By Giants heißt sie. Claudio weiß aber immer noch über alles Bescheid, was ich mache. Er ist immer der Erste, den ich anrufe, wenn ich einen Rat brauche.

Sie sind auch schon mal bei den Leverkusener Jazztagen aufgetreten. Funktioniert Ihre Musik beim Jazzpublikum?

Das ist zwar Jahre her, aber das ging gut. Eigentlich spiele ich total gerne auf solchen Jazzfestivals, weil die Leute dort zuhören. Ich habe ja richtig gute Musiker in der Band. Wenn mein Gitarrist dann ein Solo spielt, dann spitzen die richtig die Ohren.

Heißt das, dass es Sie bei anderen Festivals stört, wenn die Besucher an der Bierbude stehen und trinken?

Nein, das ist auch völlig in Ordnung. Ich will beides nicht werten. Jeder soll auf seine Art Spaß mit unserer Musik haben.

Bisher sind Sie hier in Osnabrück im Rosenhof aufgetreten, jetzt werden Sie im Rahmen von "Rosenhof On Tour" in Georgsmarienhütte gastieren. Was steht auf dem Programm?

Für unsere Sommertermine sind wir davon abgegangen, vorrangig die Songs vom letzten Album zu spielen. Stattdessen haben wir ein Programm mit den besten Songs aus zehn Jahren zusammengestellt – einen Potpourri aus allen vier Alben. Da sind Songs dabei, die wir gefühlt seit 1000 Jahren nicht mehr gespielt haben. Manche spielen wir genauso wie früher, manche hören sich heute ganz anders an.

Nach welchen Kriterien haben Sie die Songs ausgewählt?

Wir haben die Stücke genommen, die auf der Bühne am meisten Spaß machen. Übrigens sind wir ganz gespannt, wie der Auftritt wird. Wie wir gehört haben, sollen wir dort in einem großen Zelt auftreten.