Archiv der Kategorie: Konzerte

Ulm: Stefanie rockt das Zelt

Stefanie Heinzmann begeistert Ulm

Stefanie Heinzmann begeistert Ulm

In der Helene-Fischer-Bastion des Schlagerlandes Deutschland gibt es einen Lichtblick und der kommt aus der Schweiz: Stefanie Heinzmann. Stimmgewaltig und authentisch singt sie sich mit völlig kitschfreien Liedern die Seele aus dem Leib und erobert mit ihrer Persönlichkeit die Herzen der Menschen – so wie bei ihrem Auftritt im Ulmer Zelt vor 1200 begeisterten Besuchern.

Das Publikumsinteresse in und um Ulm hätte noch gut und gerne ein zweites Konzert im Zelt vertragen. Kein Wunder: Heinzmann ist mal Rockröhre, mal Souldiva und kann auch eine gefühlvolle Balladensängerin sein, der man abnimmt, wenn sie ihrem Publikum im rappelvollen Zelt zwischen den Songs ihr Herz ausschüttet über die Höhen und Tiefen ihres Lebens, das auch nicht immer nur ein Traum ist. Diese offene, erfrischende und herzliche Art kommt beim Publikum an und es quittiert die menschenfreundliche Liebeserklärung an das Publikum mit berührendem Applaus.

Gleich mit dem Intro des Abends, "On Fire", zeigt Stefanie, wo es im Ulmer Zelt aber hauptsächlich lang gehen soll: Auf der rockigen, souligen Überholspur, dass man zeitweilig glaubt, glückselig eine Harley Davidson durch das Zauberland der Musik zu steuern. Dieses fetzige Stück ist aus dem vierten und letzten Album von Stefanie, an dem auch in amerikanischen und englischen Studios gefeilt wurde.

Im englischsprachigen Raum ist die 27-jährige Schweizerin keine Unbekannte mehr, seit sie mit dem englischen Top-Star Joss Stone und der Legende Lionel Richie aufgetreten und mit Tower of Power auf Tournee gegangen ist.

Die Sängerin ist auf dem Weg nach ganz oben und das, ohne sich jemals verbogen zu haben. Die Brillenträgerin steht zu ihren auffälligen Tattoos, hat einen Künstlernamen abgelehnt und betont bei jedem Konzert ihre Liebe zu den Menschen, aber auch zu ihrer Heimat in Visp im Schweizer Kanton Wallis. Dort ist Stefanie Heinzmann nicht nur mit den grünen Wiesen und grauen Bergen aufgewachsen, sondern – durch den Bruder heftig inspiriert – mit Soul, Rock und Reggae. Der entdeckte auch früh die Qualitäten ihrer Stimme. Mit der lieferte das Schwesterchen dann 2005 den "Walliser Hit des Jahres" ab. Danach ging die Post ab: Bei Stefan Raabs Casting-Wettbewerb in seiner Fernsehshow TV total setzte sie sich 2007 mit Soul- und Funkklassikern in der telefonischen Abstimmung der Zuschauer als erste Schweizerin in einer deutschen Casting-Show gegen ihre Mitwerber durch. Das war der Anfang einer bisher märchenhaften Karriere, von jedem Album zum anderen wurde die Sängerin reifer, am 21. Februar 2009 erhielt sie den Echo-Preis als beste Künstlerin in der Kategorie Rock/Pop und eine Goldene Schallplatte für ihren Hit "My Man is a Mean Man" . Wenn sie mit dem Publikum im Ulmer Zelt von den Tiefen ihres Lebens erzählt, dann ist das kein aufgesetzter Gag, sondern Wahrheit: 2009 und 2010 musste die junge Sängerin sämtliche geplanten Tourneen absagen, weil sie sich einer Stimmlippenoperation unterziehen musste.

Die Songs im Ulmer Zelt sind ein Potpourri ihrer vier Alben, bei denen das Publikum begeistert mitsummt und wippt. Das reicht von urwüchsigen Motown-Soul-Gefilden bis zum aktuell angesagten Neo-Soulpop. Was konnte man an Erinnerung mit nach Hause nehmen? Dieses Lächeln einer entspannten Sängerin, ihre mal raue, mal engelsgleiche Stimme, die flankiert wird durch eine tolle Band inklusive Background-Sängerinnen, die punktgenau den Soulfaktor ablieferten, den Stefanie Heinzmann vorgibt. Und dann diese Single "Diggin In the Dirt" von Stefanie, die im Gedächtnis noch lange wie eine Droge nachwirkt. Ohne Nebenwirkung versteht sich.

Stefanie singt auf hoher See

Stefanie Heinzmann und Udo Lindenberg

Stefanie Heinzmann und Udo Lindenberg

Seit 2010 sticht Udo Lindenberg mit dem Rockliner und seinen Fans in See. Jetzt zum vierten Mal. Die Tour auf "Mein Schiff 3" ist restlos ausverkauft.

Das Internet an Bord von Mein Schiff 3 hat die Geschwindigkeit einer klemmenden Reiseschreibmaschine. Auch in der X-Lounge der Suitengäste sind Up- und Downloads nicht schneller. Zum Trost gibt’s aber Champagner für die Grundfröhlichkeit und Kaviar für die Rogenabhängigen. Jetzt hat sich die Rockliner-Crew hier oben auf Deck 14 versammelt. Musiker, Cheftechniker, der "Inner Circle" von Udo. Er behandelt sie nicht wie Dienstleister, sondern wie Familienmitglieder. Das kennen wir von anderen deutschen Rockstars in seinem Alter ganz anders
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Natürlich macht er "sein Ding", Udo Lindenberg ist das Panik-Zentrum, um das alles schwirrt und kreist. Aber unter dem Hut und hinter der coolen Sonnenbrille steckt ein sensibler Typ, der jede Schwingung mitbekommt. Nicht nur die des Schiffes. Keinem Fan an Bord wird ein Autogramm verwehrt, auch wenn ihm der Stift in einem noch so unpassenden Moment unter die Nase gehalten wird.

Und nun hat Udo etwas zu verkünden: "Ich möchte Euch alle nach der Tour in den Urlaub einladen!" Applaus und Udo, Udo, Udo – Gesänge hallen durch die X-Lounge. Danach hat er kaum Zeit für den Landgang auf Ibiza, sondern Termine, Termine, Termine: TUI-Bord-TV, Soundcheck und "Kollegen" angucken: Stefanie Heinzmann ist auch mit an Bord, spielt auf dem Pooldeck. Dort haben es sich die Panikfans in den Whirlpools gemütlich gemacht.

Standesgemäß mit dem Hut auf dem Kopf und dem Glas Eierlikör in der Hand. Oder mit einem Bierchen. Auf diesem Schiff gilt all inklusive. Udo ist überall: Auf den Flatscreens des Schiffes, wo seine DVDs laufen. In der Bordgalerie, wo seine Likörelle hängen (und verkauft werden). Und livehaftig in der Raucherlounge, wo er als Stammgast seine Havannas inhaliert.

Und auch nur dort. Bei Rauch und Feuer versteht diese und andere Reedereien keinen Spaß: Auch ein deutscher Superstar kann nicht paffen, wo er will. Sechs Tage im Süden sind vorüber, in denen für viele der Hut hautnah war. Rockliner 4 ist Geschichte, Udo feiert sich und sein Volk beim letzten Konzert. Viele werden ihn bald in den Stadion und den großen Arenen sehen.

Und natürlich am 17. Mai zum 70. Geburtstag gratulieren. So wie Tine Acke. Seine Freundin und Fotografin, die Udo – im Vergleich zu manch’ anderem - auch in "schweren Zeiten" begleitet hat. Und nun den Mount Everest seines Lebens mitbesteigt. Zu Recht.

Gewinne Tickets für Stefanies Konzerte im Dezember 2015

Stefanie Heinzmann veröffentlichte im März 2015 ihr neues Album «Chance of Rain». Es ist ein durch und durch positives Album geworden, mit welchem sie im Dezember mit ihrer Band durch die Clubs tourt. Für jedes Konzert verlost 20 Minuten 2 x 2 Tickets.

8.12.15 Bierhübeli, Bern
9.12.15 Nordportal, Baden
10.12.15 Schüür, Luzern
12.12.15 Kaufleuten, Zürich
17.12.15 Casino, Herisau
18.12.15 Perron 1, Brig

Hier Tickets gewinnen (Teilnahmeschluss: 8. November 2015)

Die vollständige Konzertliste gibt es hier

Das Wallis an der Expo 2015 in Mailand

Expo 2015 Milano

Expo 2015 in Mailand

Vom 12. bis 16. Juni finden im Schweizer Pavillon spezielle Walliser Tage statt, um die Vielfalt der Walliser Wirtschaft zu präsentieren.

Am 1. Mai öffnete die Expo Mailand 2015 ihre Türen. Gemeinsam mit den Gotthardkantonen Graubünden, Tessin und Uri präsentiert sich das Wallis im Schweizer Pavillon mit einer Ausstellung zum Thema Wasser. Vom 12. bis 16. Juni wird das Wallis mittels spezifischen Thementagen besonders in den Mittelpunkt gerückt. Eine einmalig Chance für das Wallis, um einem breiten italienischen und internationalen Zielpublikum seine kulturelle und landschaftliche Vielfalt, aber auch seine Wirtschaftskapazität und Innovationskraft zu präsentieren. So heisst es in einer Mitteilung von Valais/Wallis Promotion.

Der Startschuss in die Walliser Tage übernimmt die Walliser Landwirtschaft. Am 12. und 13. Juni werden typische Walliser Produkte präsentiert sowie Workshops und Degustationsateliers angeboten. Ziel: Die Bekanntheit und das Image von Walliser Produkten noch weiter stärken und potentielle Geschäftsmöglichkeiten nutzen.

Am 14. Juni diskutieren im Schweizer Pavillon Vertreter von Walliser Unternehmen sowie Botschafter des Wirtschaftsstandorts Wallis miteinander.

Am 15. Juni wird in Mailand eine offizielle Walliser Delegation erwartet. Darunter: Staatsratspräsident Jacques Melly, Staatsrätin Esther Waeber-Kalbermatten, Staatsrat Jean-Michel Cina, Grossratspräsident Nicolas Voide sowie diverse Grossräte und Präfekte. Der Tag wird durch Konzerte von Sina und Marc Aymon abgerundet.

Am 16. Juni steht dann das touristische Wallis im Zentrum. Sieben Walliser Destinationen und Valais/Wallis Promotion präsentieren Tourismusjournalisten und Reiseveranstaltern aus der Region Norditaliens Angebote, Neuheiten und Erlebnisse des Walliser Sommers 2015. Umrahmt werden die Walliser Tage von einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm. So finden täglich Konzerte von jungen Walliser Künstlern statt, die das musikalische Erbe des Kantons neu interpretieren. Das Spektrum reicht vom traditionellen Alphorn, über Mundart bis hin zu Rock&Pop. Mit dabei sind unter anderen: Stefanie Heinzmann Unplugged, Sina, Marc Aymon, Kyasma, Charlotte Parfois oder Sylvie Bourban.

Stefanie Heinzmann gibt Vollgas beim Schulhofkonzert in Duderstadt

Stefanie Heinzmann kann auch sexy – hier bauchfrei

Stefanie Heinzmann kann auch sexy – hier bauchfrei

Duderstadt. Direktor vom Duderstädter Eichsfeldgymnasium erleichtert über Verlauf des Schulhofkonzerts mit Stefanie Heinzmann.
„Roots to grow“, „My man is a mean man“ oder „Diggin‘ in the dirt“ - das sind Hits der Schweizer Sängerin Stefanie Heinzmann. Sie kam am Montagmittag nach Duderstadt, um den Schülern des Eichsfeldgymnasiums ein Schulhofkonzert zu bieten. Auch die Duderstädter Gymnasiasten hatten bei einem Wettbewerb des Senders 89.0 RTL mitgemacht und schließlich gewonnen.

„Im Nachgang sind wir alle sehr zufrieden und glücklich, dass wir die Aktion durchgezogen haben“, sagte Schulleiter Thomas Nebenführ nach dem Konzert. „Auch in unserem Haus hat es Bedenkenträger gegeben.“ Aber, so betonte er, hätten ihn zu Beginn des Wettbewerbes die Schüler über ihre Absicht sofort informiert. „So konnten wir im Vorfeld mit allen Beteiligten mögliche Probleme klären und uns auf einen Sieg vorbereiten.“ Er hatte mit dem Schulträger, dem Landkreis und auch der Polizei sofort den Schulterschluss hergestellt. Dass er alle Wege ausschöpfen wolle, um den Schülern das Konzert zur ermöglichen, begründete er mit der „Eventfreudigkeit“ der Stadt Duderstadt. „Obwohl die Ereignisse der Loveparade in Duisburg immer im Hinterkopf präsent waren.“

Aber es sei klar gewesen, dass - egal wie man sich entscheidet - es Aufwand bedeutet. „Aber wir haben uns gesagt, lieber eine intensive Vorbereitung, als hinterher Scherben zusammenzukehren“, sagte Thomas Nebenführ. Es ist gelungen. Sicherheitskräfte, Polizei und die Lehrer zeigten Präsenz. „Es gab keine Störer, die unbedingt auf unser Gelände wollten“, erzählt der Schulleiter. „Da hätte die Polizei sofort eingegriffen. Es lief wie am Schnürchen, gerechnet hatten wir insgesamt mit 2200 Schülern.“ Denn auch die benachbarte Gesamtschule war eingeladen. Auch begann das Konzert erst nachdem die für Montag anberaumten Abi-Klausuren geschrieben waren. „Und vom Soundcheck hat man rein gar nichts gehört. Wie gesagt, es lief hervorragend.“ Ein großes Lob geht von dem Direktor an die Sängerin selbst.

Um größere Probleme zu vermeiden, sei sie abgeschirmt gewesen. „Aber sie hat im Hintergrund pausenlos Autogramme geschrieben. Egal was ‘reingereicht wurde - Handytaschen, Fotos oder T-Shirts - wurde von ihr mit einem Autogramm versehen. Und eine Schülerin mit Gipsarm durfte zu ihr zum Gespräch. Am Ende war der ganze Gipsarm zugeschrieben“, lächelt Nebenführ. Vor allem für die Fünft- und Sechstklässler sei es ein Ereignis gewesen. Und auch die Betreuung von RTL sei sehr gut gelaufen, ohne irgendwelche Werbung in den Vordergrund zu stellen. „Eine hervorragende Sängerin, die noch mehr Zugaben als gedacht gab, eine gute Vorbereitung - die Entscheidung war die richtige“, zieht Nebenführ das Fazit. Aber: „Ich hätte das Konzert nicht genehmigt, wenn ich im Vorfeld von der Bewerbung nichts gewusst hätte“, stellte er klar.